EISENHOWER MATRIX
EISENHOWER MATRIX
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EISENHOWER MATRIX

Wie du Wichtiges von
Dringendem unterscheidest


In einer Welt voller Ablenkungen, spontaner Anfragen und ständiger Erreichbarkeit verlieren viele den Blick für das Wesentliche. Statt strategisch zu handeln, reagieren wir oft nur – auf E-Mails, Termine oder scheinbare Dringlichkeiten. Genau hier setzt die Eisenhower-Matrix an. Sie hilft dabei, Prioritäten klar zu setzen und den Tag nicht nur voll, sondern sinnvoll zu gestalten. Zurück geht diese Methode auf Dwight D. Eisenhower, der als General und späterer US-Präsident die Kunst des richtigen Delegierens und Priorisierens zur Perfektion brachte. Sein Grundsatz: „Wichtige Dinge sind selten dringend und dringende Dinge selten wichtig.“

Das Prinzip der Matrix


Die Eisenhower-Matrix basiert auf zwei Kriterien: Wichtigkeit und Dringlichkeit. Kombiniert ergeben sie vier Felder, in die jede Aufgabe eingeordnet werden kann: 

  1. Wichtig und dringend – Aufgaben in diesem Feld sind zeitkritisch und entscheidend. Sie müssen sofort erledigt werden. Beispiele: Krisensituationen, verpasste Fristen. 

  2. Wichtig, aber nicht dringend – Diese Aufgaben sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg. Sie sollten geplant und mit festen Terminen versehen werden. Beispiele: Weiterbildung, Strategieentwicklung.

  3. Dringend, aber nicht wichtig – Solche Aufgaben fordern Aufmerksamkeit, bringen aber wenig Mehrwert. Sie können häufig delegiert werden. Beispiele: Unterbrechungen, Routineanfragen. 

  4. Weder wichtig noch dringend – Alles, was nicht weiterhilft und Zeit kostet. Diese Aufgaben solltest du konsequent eliminieren. Beispiele: belanglose Meetings, Social Media während der Arbeit.

Warum
die Methode wirkt


Die Eisenhower-Matrix bringt Klarheit. Wer sie regelmäßig anwendet, erkennt schnell, welche Aufgaben tatsächlich Priorität haben – und welche nur laut schreien, aber keinen echten Wert bieten. Der größte Effekt entsteht dabei oft im zweiten Quadranten: wichtige, aber nicht dringende Aufgaben. Sie sind häufig die, die wir aufschieben, obwohl sie unsere Zukunft gestalten – etwa Führung, Innovation oder persönliche Entwicklung. Ein häufiger Fehler: Sich von scheinbarer Dringlichkeit treiben zu lassen und strategische Themen zu vernachlässigen. Wer nur reagiert, statt zu gestalten, verliert auf Dauer die Kontrolle über Zeit und Wirkung.

Einsatz
im Arbeitsalltag


Die Matrix eignet sich ideal für den Start in die Woche oder zur täglichen Aufgabenplanung. Am besten funktioniert sie mit einer konkreten Liste: Aufgaben aufschreiben, zuordnen, und entsprechend handeln – erledigen, planen, delegieren oder streichen. Führungskräfte profitieren besonders: Sie gewinnen Zeit für strategische Themen, indem sie operative Kleinigkeiten systematisch abgeben. Gleichzeitig schafft die Methode mehr Selbstverantwortung und Struktur im Team.

Beispiel
aus der Praxis


Ein Abteilungsleiter stellt fest, dass er ständig zwischen E-Mails, spontanen Meetings und Alltagsorganisation pendelt. Für strategische Themen bleibt kaum Zeit. Mit der Eisenhower-Matrix strukturiert er seine Woche neu: Planbare Projekte und Teamführung rücken in den Fokus. Kurzfristige Anfragen werden an das Team delegiert, unwichtige Aufgaben konsequent aussortiert. Ergebnis: Mehr Fokus, bessere Ergebnisse – und weniger Stress.

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